Dokumentenscanner kaufen

7 Dinge, die du beim Kauf eines Dokumentenscanners beachten solltest.

1. Wie häufig scannst du?

Wenn du nur wenige Male im Monat ein paar Zettel einscannst, ist ein günstiger Dokumentenscanner wie der Fujitsu ScanSnap S1300i oder der Brother ADS-2100 völlig ausreichend.

Scannst du aber täglich mehrere dutzend Dokumente, solltest du dir einen hochwertigen Dokumentenscanner wie den Fujitsu ScanSnap iX500 zulegen. Der Testsieger scannt sehr schnell und kann zudem mit unterschiedlichen Papierformaten sehr gut umgehen.

Wenn der Dokumentenscanner oft genutzt wird und daher den ganzen Tag in Betrieb oder im Standby-Modus ist, kann durchaus auch eine geringe Watt-Zahl ein Kaufkriterium sein.

Wird der Scanner täglich sehr häufig genutzt, sollte zudem die vom Hersteller empfohlene maximale Anzahl an Scans pro Tag beachtet werden.

2. Welche Dokumente möchtest du scannen?

Wenn du nicht nur Dokumente, sondern auch Bücher oder Magazine scannen möchtest, solltest du dir einen Dokumentenscanner mit integrierter Flachbetteinheit zulegen. Ein gutes Gerät für diese Zwecke ist der Canon DR-F120.

Wer regelmäßig Fotos scannt, ist ebenfalls gut damit beraten, einen Dokumentenscanner mit Flachbetteinheit zu wählen. Häufig haben entsprechende Geräte auch eine höhere dpi-Zahl und können Fotos dadurch mit besserer Auflösung scannen.

Falls du den Dokumentenscanner auch nutzt, um Kontaktdaten aus Visitenkarten zu extrahieren, ist es von Vorteil, wenn dem Gerät eine entsprechende Visitenkartensoftware beiliegt.

3. Welches Betriebssystem nutzt du?

Während praktisch alle Geräte Windows unterstützen, sind Mac-Nutzer beim Kauf in der Auswahl eingeschränkt und sollten die Wahl ihres Scanners von der Treiberverfügbarkeit abhängig machen.

Auch Linux-Nutzer müssen beim Dokumentenscanner-Kauf wachsam sein und sich ein Gerät mit geeigneten Treibern zulegen.

4. Wo wird gescannt?

Soll der Dokumentenscanner dauerhaft an einem Ort aufgestellt werden, verschwindet das Gerät zwischendurch im Schrank oder nutzt du den Scanner sogar mobil?

Ein Dokumentenscanner, den du regelmäßig im Schrank verstaust oder auf Reisen mitnimmst, sollte schmal und leicht sein. Das gilt auch, wenn dir an deinem Arbeitsplatz nur wenig Arbeitsfläche zur Verfügung steht. Eine sehr gute Wahl wäre in diesen Fällen beispielsweise der Canon DR-F120.

Wird der Scanner im Büro aufgestellt, sollte das Gerät eingescannte Dokumente auch über das WLAN übertragen können, damit die Angestellten nicht ständig ihren Rechner am Scanner anschließen oder das Gerät zu ihrem Platz tragen müssen.

Im Büro kann auch die Lautstärke des Scanners ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Dokumentenscanners sein.

5. Ist es wichtig, dass du Scans mit einer bestimmten Software direkt importieren kannst?

Falls du mit spezieller Software wie beispielsweise dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop direkt auf die Scans zugreifen können musst, sollten entsprechende ISIS-, TWAIN-, WIA-, ICA- oder SANE-Treiber für das Scanner-Model verfügbar sein.

6. Liefert die OCR-Funktion anständige Ergebnisse?

Wenn du einen auf dieser Website getesteten Dokumentenscanner kaufst, musst du dir zum Glück über die OCR-Funktionalität keine Gedanken machen. Im Dokumentenscanner Test lieferte die Texterkennung von allen getesteten Geräten gute oder sehr gute Ergebnisse.

Bei extrem billigen und hier nicht getesteten Geräten kann die Texterkennung aber durchaus problematisch sein.

7. Welche Software liegt dem Dokumentenscanner bei?

Der Fujitsu ScanSnap iX500 wird mit einer Vollversion von Adobe Acrobat 11 Standard (Windows) ausgeliefert. Eine entsprechend hochwertige Software kann im Alltag sehr viel Zeit einsparen und muss nicht zusätzlich erworben werden, was den Kaufpreis indirekt steigern würde.

Zum Dokumentenscanner-Vergleich